Frühe Prägung und Verständnis für psychisches Erleben
Aufgewachsen bei zwei Psychologen bin ich früh mit den unterschiedlichen Facetten menschlichen Erlebens in Berührung gekommen. Gespräche über Gefühle und innere Konflikte gehörten für mich ganz selbstverständlich zum Alltag, nicht theoretisch oder distanziert, sondern nah am Leben. So hat sich schon früh ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, dass psychische Herausforderungen genauso Teil unserer Geschichte sind wie beispielsweise Infektionskrankheiten.
Haltung und Begegnung auf Augenhöhe
In meiner Arbeit ist es mir wichtig, Menschen so zu begegnen, wie sie sind. Ich lasse Raum für Eigenheiten, Widersprüche und all das, was gerade da ist. Wertschätzung, Respekt und echtes Interesse bilden für mich die Grundlage einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung.
Pragmatischer und menschlicher Zugang
Mein Zugang ist bewusst pragmatisch und menschlich, weniger „so hat es zu sein“, mehr „so ist es gerade und dort wollen Sie hin“. Es geht darum, die aktuelle Situation anzuerkennen und gemeinsam einen stimmigen Weg nach vorne zu entwickeln.
Resilienz statt Mitleid
Eine besondere Stärke sehe ich darin, nicht in Mitleid zu verfallen. Stattdessen begegne ich Menschen mit Bewunderung für ihre Erfahrungen, ihre Überlebensstrategien und ihre Resilienz. Ich nehme die Lebenswirklichkeit meines Gegenübers an, ohne sie zu beschönigen oder verändern zu wollen.
Entwicklung durch Anerkennung
Denn Entwicklung entsteht aus Anerkennung, nicht aus Bewertung. Therapie verstehe ich als gemeinsamen Weg auf Augenhöhe, getragen von Offenheit, Ehrlichkeit und dem Vertrauen darauf, dass jeder Mensch seine eigenen Lösungen in sich trägt, wenn er gesehen und ernst genommen wird.



